Seit knapp drei Wochen sind wir jetzt mit unserem Camper an der Ostküste unterwegs und so ein bisschen schwirrt uns der Kopf von all dem, was wir gesehen und erlebt haben: wir sind durchs Inselparadies Whitsundays gesegelt, haben Delfine und Wale beobachtet, Geburtstage gefeiert, hoch zu Ross Ziegen zusammengetrieben, Koalas gestreichelt und beim Pferderennen verloren.
Aber der Reihe nach: Als hätten wirs geplant, sind wir am Samstag, dem 31. durch Ingham gefahren, just an dem Tag fand der Ingham Gold Cup statt. Pferderennen standen ohnehin auf unserer Oz-To-Do-Liste, also nichts wie auf zur Rennbahn. Die erst mal zu finden war nicht so einfach, Evas genialer Plan, einfach dem Auto mit Pferdeanhänger zu folgen, ging nicht ganz auf, da der offensichtlich auch nicht wusste wo er hin musste (und sich wohl zurecht verfolgt gefühlt hat – so unauffällig ist unser Apollo nämlich nicht). Egal. Auf der Rennbahn hat sich bestätigt, was wir schon gehört und gelesen haben: Fashionmäßig ist so ein Pferderennen das reinste Schaulaufen, man kommt sich vor wie auf einer royalen Hochzeit. Mit unserer Reisegarderobe konnten wir da nicht ganz mithalten. Und auch das Wetten liegt uns nicht: Als beim dritten Rennen selbst Little Miss Eva mit Jockey Kirk verloren hat, haben wirs endgültig aufgegeben.



Den Segeltörn für die Whitsundays haben wir etwas über unserem Reisebudget (den Geburtstagen sei Dank) bei I Sail gebucht. Ursprünglich war ja nur ein 2Tage/1Nacht-Trip geplant, man hat uns aber aufgrund der Buchungslage auf den Deluxe Catamaran „On Ice“ und eine 2Tage/2Nächte-Cruise umgebucht 🙂 Wir waren eine super Truppe an Bord (5 Spanier, 2 Briten, Skipper Ben und Koch/Decky Ben) und hatten zwei wunderbare Tage, wenn auch das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Der Whitehaven Beach ist tatsächlich so kitschig wie er auf Fotos aussieht und der Sand dort wirklich weiß. Beim Schnorcheln auf 2 Meter große Fische zu treffen, ist übrigens gar nicht so beängstigend.






Zu Alex‘ Geburtstag gings auf die Kroombit Lochenbar Station zum Reiten und „Goat Mustering“. Man muss ja klein anfangen, was die Outbackfähigkeiten betrifft: Zwei Stunden sind wir also auf der Suche nach Ziegen durch den Busch geritten und haben die Ziegen vor uns her zur heimischen Weide getrieben. Macht man auch nicht jeden Tag.



Fraser Island haben wir ausgelassen, sind dafür gegenüber am Inskip Point (bei Rainbow Beach) im knietiefen Sand und Watt (heißt das auch hier so?) gewatet, haben von einer Sandbank aus Delfine beobachtet und sind über die Düne „Carlo Sandblow“ spaziert.






Im Lone Pine Koala Sanctuary in Brisbane kann sich jeder ein Beispiel am entspanntesten Lebensstil überhaupt nehmen: Schlafen, fressen, schlafen. Hier eine Auswahl aus der Bilderserie „Just hanging“:






Dazwischen sind wir an vielen Stränden spazieren gegangen, haben (wieder) peinlich lange Billardpartien gespielt, ausgiebig gekocht, viel mit Grey Nomads geplaudert (bzw. hauptsächlich ihnen zugehört), eine Sandburg gebaut, eine neue Sucht entwickelt (wer braucht Nutella, wenn er Lino lada haben kann, gibt’s laut unseren Recherchen auch in Österreich!) und generell das Camperleben sehr genossen 🙂



Knapp eine Woche haben wir den Camper noch, dann geht?UR(TM)s für 4 Tage nach Sydney und am 24. nach Tasmanien, wo wir erst mal eine Woche arbeiten werden. Darauf freuen wir uns schon!
wunderschoene Bilder! Wer da kein Fernweh bekommt..
wow!
very very cool! Pics are wonderful!
looks like you´re having great fun!
Lovely! Thank you for keeping us up to date, beautiful pictures, amusing storytelling! Wish you further a wonderful trip as it has been!
unpackbar! wahnsinn! neid! und miteuchfreuen!
Following, enjoying ,wondering at all these sights and events, and looking forward no end to the next report!,