Tassie is great!

war die Reaktion von so ziemlich jedem Australier, dem wir erzählt haben, dass wir auch 2 Wochen Tasmanien auf unserem Reiseplan haben. Jetzt rückblickend betrachtet: Ja, wir können da nur zustimmen.

Die erste Woche in Tassie haben wir am Brockley Estate für Kost und Logis arbeitend verbracht. Julian & Chaxi betreiben auf dem riesigen Farmgelände ein Bed and Breakfast mit spanischer Küche (Chaxi stammt aus Teneriffa). Das ganze liegt weitab von jedem Nachbar, dafür gibt’s jede Menge Schafe direkt vor der Haustür.

Das Arbeitsprogramm folgte der Devise „Was halt grad zu tun ist“: Rasen mähen, Kästen streichen, Fenster putzen, Unkraut jäten, die Garage aufräumen und ?eberreste des alten Hühnerstalls zerlegen. Spannend war auch, Einblick in das B&B-Betreiberleben zu bekommen, das nicht immer nur romantisch, sondern auch ziemlich anstrengend sein kann. Es gibt immer was zu tun!

Unser Heim für die Woche war der urige Shearer’s Quarter (dass hier einmal im Jahr die Schafscherer für eine Woche wohnen, ließ sich geruchsmäßig nicht ganz verleugnen) mit offenem Kamin. Die freien Stunden, die wir nicht mit schlafen verbracht haben (schön, wenn man weiß wovon man so müde ist), haben wir die Gegend um die Farm zu Fuß erkundet. Den Platypus im Fluss haben wir trotz langer Kanuausflüge leider nicht gesichtet, dafür Possums und Kängurus.


Die zweite Woche gings mit dem Auto zunächst über Hobart nach Norden nach Launceston und dann an die Ostküste. Die Bay of Fires war der für uns bis jetzt schönste Strand: weißer Sand mit orangen Felsen dahinter und türkisem Meer davor (dass der blaue Himmel drüber wolkenverhangen war, hat dem ganzen farbmäßig keinen Abbruch getan).

Im Freycinet National Park sind wir sehr ambitioniert nicht nur zur Wineglass Bay sondern auch um den Mount Marlow herumgewandert. Wir werden jetzt eventuell die 3-Tageswanderung im Torres del Paine in Südamerika nochmal überdenken.

Danach haben wir noch Bruny Island ganz im Süden erkundet, mit kulinarischem Fokus: Austern, Fudge und Käse. Etwas unrund hat uns auf Bruny eine in die Stoßstange gefahrene Minidelle gemacht; da wussten wir ja auch noch nicht, was uns mit dem Auto an der Great Ocean Road passieren würde…

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