Auf unserem Weg gen Norden, haben wir ein paar Tage in dieser kleinen Hafenstadt verbracht, die mit ihren vielen Hügeln und den unzähligen daran geschmiegten Häusern sehr nett am Meer gelegen ist.
Bis zur Eröffnung des Panama-Kanals war Valparaiso ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Wasserweg zwischen Europa und Asien, seitdem ging es mit der Stadt eher bergab. Besonders prominent zeigt das ein verfallenes Hotel fast direkt am Hauptplatz, das 1918 eröffnet werden sollte, 1914 wurde allerdings der Panama-Kanal fertiggestellt.
Die eingewanderten Italiener haben die Idee von Standseilbahnen aus Europa mitgebracht und so gibt es jede Menge „ascensadors“, mit denen man sich die Stiegen den Berg hinauf sparen kann. Theoretisch, wäre nicht fast der gesamte öffentliche Dienst wegen der nahen Wahl im Streik.
Auch Pablo Neruda hat hier ein tolles Haus mit perfektem Blick aus jedem Zimmer auf die Stadt und den Hafen, angeblich war dies hier sein Lieblingshaus, wir können das verstehen.
Unser nächstes Ziel: das Elqui-Valley: Zentrum der chilenischen Pisco-Produktion und der 7. Himmel für Astronomen.








