Etwas abseits der Touristenstraßen liegt Vicuña am Beginn des Elqui Valley. Dass uns das lokale Bier hier schmeckt, wissen wir schon seit Santiago, Pisco und Sterne waren die weiteren Gründe für den Abstecher.
Hier kamen wir auch zum ersten Mal so richtig mit dem Thema Siesta in Berührung. Von ca. 1 bis um 5 hat hier einfach alles zu. Es ist hier allerdings nicht üblich Öffnungszeiten irgendwohin zu schreiben, wenn man also von der Praxis nichts weiß, steht man erst einmal verwundert vor einem verbarrikadiertem Ort. Aber auch wenn einmal alles geöffnet ist, steppt in Vicuña (der Name bezeichnet übrigens ein Lama-Art, wie wir später herausfinden sollten) nicht gerade der Bär.
Dafür gibt es einen tollen Fahrradverleih, der uns die bisher besten Mieträder überhaupt für einen Ausflug im Tal überließ.
Der Sonnenuntergang mit den leuchtenden Bergen konkurriert hier in Sachen Farbenspiel mit Uluru. Sobald die Sonne untergegangen ist, darf man sich am klaren Sternenhimmel erfreuen, der nur zwei kleinen Wölkchen enthält, die gar keine sind: Bei den sogenannten Magellan-Wolken handelt es sich nämlich um nur auf der Südhalbkugel sichtbare Galaxien.
Alles in allem ein unüblicher, aber sehr lohnenswerter Abstecher auf dem Weg nach Norden.








