Georgetown liegt auf der Insel Penang im Nordwesten von Malaysia und war wie Melakka und Singapur eine der ersten britischen Siedlungen. Hier treffen die beiden großen asiatischen Kulturen der Inder und Chinesen aufeinander und die Stadt wirkt generell wie ein melting pot aus ganz Asien. Deshalb und aufgrund einiger anderer Dinge hat es uns Georgetown besonders angetan:
- Der bisher sympathischste Night Market in der New Lane
- interessante Gespräche im Pedal Inn mit den Hosts Steven & Newton
- die liebenswerte Nonya* mit ihrem Otak-Otak (Fischcreme in Bananenblättern)
- der wahrscheinlich gemächlichste Rickshaw-Fahrer (lag wohl auch am Alter)
- ein leidenschaftliches Amateurtänzer beim Japanischen Festival
- leckeres Char Koay Teow im geschäftigen Cafe Heng Huat
- das beste indische Essen seit langem.
- Dazu Einheimische am Obststand, die uns Mangosteens schenken, nachdem sie merken, dass wir ihre Begeisterung (die Untertreibung schlechthin) für Durians (die berühmte Stinkfrucht hat grad Saison) nicht so wirklich teilen.
Nicht einmal die Hello Kittys auf den Schulbussen konnten etwas an unserem positiven Eindruck von Georgetown ändern. Fast hätten wir noch mal verlängert, aber die Kühle der Cameron Highlands war dann doch zu verlockend.
* Baba-Nonyas oder Peranakans sind die Nachfahren Chinesischer Siedler, die im 16. Jh. malayische Frauen geheiratet haben. Name und Religion kommen von den chinesischen Vätern, Sprache, Kultur und Kleidung von den malayischen Müttern. Baba = Mann, Nonya = Frau.












































