Zeitzonenverwirrung und Santiago

Von Tonga nach Santiago de Chile ist es ein langer Weg. Und dieser ist noch länger, wenn der Weiterflug um 5 Stunden nach hinten verschoben wird. Und das Ganze kommt einem nochmal länger vor, wenn man schon um 2 Uhr früh losgeflogen ist. Aber alles nicht so schlimm, der Flughafen Auckland ist ja bei Sleeping in Airports auf Platz 1 🙂

Jedenfalls sind wir dann noch am gleichen Tag um 17 Uhr (31 Stunden später, Datumsgrenze sei Dank) in Santiago gelandet. Das allein ist schon komisch genug, die Zeitzonenverwirrung ist allerdings spätestens dann perfekt, wenn man versucht zu rekonstruieren wie spät es Zuhause ist, insbesondere wenn die beteiligten Länder gerade von Sommer auf Winterzeit oder umgekehrt umgestellt haben.

Santiago selbst ist eine eher unspektakuläre Stadt, in der man allerdings ganz gut essen und trinken gehen, Graffiti und eins von Pablo Neruda’s Häusern anschauen und Erdbeben miterleben kann (theoretisch, wir habens nicht gespürt). Nach 4 Tagen Jetlag auskurieren hats uns dann doch wieder ans Meer gezogen: nach Valparaíso.